Social Media und Blogging sind immernoch meine Themen, aber etwas Sinnvolles diesbezüglich auf einigen Domains unterzubringen, habe ich zunächst “einfach so” nicht gebacken bekommen, mittlerweile primär aus zeitlichen Gründen. Es handelt sich dabei um folgende Social Media / Blogging URLs:
social-media-szene.de
socialmedia-szene.de
socialmediaszene.de
speed-blogging.de
speedblogging.de
Außerdem wären da noch:
deine-stadt.cc
elektronikdeal.eu
massenrabatt.eu
Falls sich also jemand im Bereich Blogging / Social Media oder für untere Domains berufen fühlt:
Meldet euch einfach bei mir über einen Kanal eurer Wahl.
Ich habe länger überlegt, ob ich das hier posten soll, einige Freunde hatten mir davon (wohl zurecht ) abgeraten.
In Zukunft werde ich solche Art von “Müll” einfach “vorbeischwimmen lassen” – ein weiser Rat einer noch weiseren Person., den ich schon viel früher hätte beherzigen sollen. Deshalb wird das auch der letzte Post dieser Art sein. Im Grunde ist es verschwendete Energie und meine beabsichtigte “Message” dieses Posts hat leider anscheinend eh kaum jemand verstanden (dazu mehr am Ende des Postings).
Da es mir aber auf dem Herzen liegt Da mir und einigen andere Leuten das überall sprießende Social Media Expertentum ziemlich auf die Nerven geht und ich in Zukunft noch einige sehr kritische und diesmal sachliche Artikel zum Thema Social Media in Deutschland posten möchte, im Folgenden der Auszug einer E-Mail “Diskussion” mit einem vermeintlichen “Social Media Experten” eine Zusammenfassung dessen, was mich dazu bewegt hatte, überhaupt darüber nachzudenken, hier private E-Mails in anonymisierter Form öffentlich zu machen.
Das ganze fing an, nachdem mein Kommentar auf dem Blog des #SMEX (ja, ich möchte immernoch ein Twitter Hashtag für die Diskussion über vermeintliche Social Media Expertise etablieren – muss aber nich’ sein) nicht freigeschaltet wurde. Ich gebe zu, meine Wortwahl war ein wenig harsch, ich habe jedoch niemanden persönlich beleidigt oder ähnliches. Ich habe lediglich geschrieben, dass mich gewisse Dinge ankotzen. Letzteres Wort war laut Blog-Autor der Beweggrund den Kommentar nicht zu veröffentlichen.
Und ja: Ich vergreife mich manchmal gerne und bewusst im Ton. Schließlich handelt es sich bei E-Mail um keinen öffentlichen Kanal und wenn ich mich diesem Vokabular bedienen möchte, dann mache ich es halt, wenn es meiner Meinung nach angebracht ist. Blöd wenn man mit dem IRC großgeworden ist und darüberhinaus als heranwachsender Naseweis die Sprüche aus “White Men Can’t Jump” witzig fand und die dann auch beim Streetball ausprobiert hat.
Wer jetzt denkt: “Oh man, SMartens meint Ahnung von Social Media zu haben und schützt nicht klauseckig seine Online-Reputation, sondern haut Schimpfwörter raus…” – denkt gerne laut hier in den Kommentaren, Diskussion macht klug und leider erkläre ich mich immer ganz gern. Was gar nicht so klug ist, wie ich vor kurzem erfahren habe. Im Spruch “Never excuse, never explain” steckt nämlich eine ganze Menge Wahrheit – danke S. dafür
EDIT: Statt des E-Mail Verkehrs im Folgenden nun die Kernaussagen in a nutshell. Ich möchte denjenigen nicht bloßstellen. Ich habe mich auch nicht mit Ruhm bekleckert, aber meine Absicht war es nicht, dass die als Social Media Experte ‘getarnte’ Person tatsächlich erkannt wird. Ich hatte den Post etwas voreilig publiziert, da ich es sehr eilig hatte. Und leider fällt der Klick auf ’Publish’ (statt auf ‘Save as Draft’) leichter, als die Print-Presse anzuschmeißen.
Hier nun also der E-Mail Verkehr die Kernaussage des ursprünglich geposteten E-Mail-Verkehrs:
Zwei Kinder streiten sich. Kind1 (ich) wirft Kind2 (er / sie) vor, einen kritischen Kommentar zu einem Blog Post nicht freigeschaltet zu haben, in dem die Phrase “Es kotzt mich an” vorkam. Kind2 nutzt die Phrase als Argument, den Kommentar nicht freizuschalten, da Kind1 sich in der Wortwahl vergriffen hat.
Kind1 entgegnet, dass es nicht sein kann, alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen, da der Blog Post mittlerweile mehr als ein Jahr alt ist und nirgends darauf hingewiesen wird (Science Baby, Science!).
Das einzig neue ist ein Netzwerk von “Social Media Experten”, welche den Post jetzt pusht. Dieses Netzwerk bietet auch Seminare zum Thema Twitter an und nimmt dafür nach Meinung von Kind1 viel zu viel Geld.
Kind2 streitet ab, Geld im Rahmen dieses Netzwerks mit Seminaren zu verdienen, obwohl Kind2 offensichtlich Mitglied dieses Netzwerks ist.
“Hat bisher wohl nicht geklappt. Naja!” denkt sich Kind1.
Kind2 streitet dann aber irrsinnigerweise auch noch ab, sich je als “Social Media Experte” bezeichnet haben. Kind1 findet das seltsam, da Kind2 diesen aberwitzigen Titel im Xing-Profil und im Blog stehen hat. Letzteres in dritter Person, wie die großen das machen.
Kind1 lässt erneut durchblicken, dass diese ganze Twitter-Beratungs-Geschichte übertrieben ist und er so etwas auch umsonst machen würde. Kind2 erwidert darauf, dass Kind1 das ja gerne machen könnte und wirft Kind2 dabei vor, dass dieses es sich wohl erlauben könnte, da seine Eltern ihn ja finanzieren würden. Kind1 stimmt das nachdenklich, da das völlig fehl am Platze ist, weil Kind1 sich seinen Kindergartenplatz von Tag 1 an selbst finanziert hat. Kind1 und Kind2 gehen von da an in getrennte Sandkästen.
Und wer wissen möchte, wer sonst noch laut über vermeintliche Social Media Experten nachdenkt, sollte sich u.a. mal folgende interessante Posts durchlesen:
Und am Ende des Tages ist dieses ganze Social Media Ding wohl eh nur eine weitere Blase (ne, isses net, bin ich mir sicher, aber ich liebe das Video und den Song):