Chatroulette räumt auf und kündigt neue Features an
Vor knapp einer Woche kündigte der 17-jährige CEO des Video-Chat Dienstes Andrey Ternovskiy an, gegen anstößiges Verhalten auf der Plattform vorzugehen.
So wurden bereits tausende IP-Adressen, Log-Files sowie Screenshots sichergestellt, Ermittlungen stehen vor der Einleitung.
Nachdem Chatroulette mit der Zeit zum Tummelplatz für Freaks vornehmlich männlichen Geschlechts mit Hang zum Exhibitionismus verkommen war, geht man also nun endlich dagegen vor.
Chatroulette mit Ankündigung neuer Features
Neben dem Säuberungsversuch der Plattform wurden auch neue Features angekündigt, welche den Service verfeinern sollen. Filtermechanismen, welche sich
Microsoft Forscherin Danah Boyd bereits nach dem ersten Testen von Chatroulette gewünscht hatte, sollen nun, zumindest teilweise, implementiert werden.
So soll das Chattroulette-Angebot um Local Matching Algorithms sowie Channels erweitert werden. Ersteres wird wohl ermöglichen, dass man nur Video-Chat Partner aus vorher selektierten Gegenden vermittelt bekommt. Channels hingegen werden, denke ich, nach bestimmten Themen kategorisiert sein, so dass man mit Gleichgesinnten sprechen kann.
Somit geht ein wenig der Reiz des Zufalls verloren, jedoch denke ich, dass im Schnitt weitaus sinnvollere Gespräche zustande kommen werden. Möchte man beispielsweise eine Sprache pflegen oder mit Menschen aus ggf. anderen Nationen über ein gemeinsames Hobby reden, so sollte dem in Zukunft auf Chatroulette nichts mehr im Wege stehen.
Es sei denn die Plattform hat bereits soviel an Ansehen verspielt, dass man über Selbstgespräche nicht hinauskommt.






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