SchuelerVZ: Was der Buschfunk-Schüler von heute so zwitschert
Bis vor zehn Minuten war mir gar nicht bewusst, dass auch Nutzer des SchuelerVZs ihre Buschfunknachrichten via Twitter publik machen können. Viele Schüler scheinen sich folgenden Hinweis dabei jedoch nicht wirklich zu Herzen genommen haben:
Überlegt euch vor dem Abgeben jeder einzelnen Statusmeldung genau, ob diese tatsächlich für immer der ganzen Welt zur Verfügung stehen soll!
Vielleicht sollte PR-Blogger Klaus Eck auch Kinder und Jugendliche beraten, denn die Bandbreite von dem was da an die Öffentlichkeit gelangt, reicht von unfreiwllig komisch über beleidigend bis hin zu vermeintlich kleinkriminellen Absichten.
SchuelerVZ Buschfunk on Twitter – Schmankerl und Bedenkliches
Fangen wir mal an mit dem vermeintlich “Kleinkriminellen”, dem Robin Hood unter den SchuelerVZlern, welcher anscheinend irgendwie an die bevorstehende Bio-Arbeit rangekommen ist und seinen Mitschülern großzügig eine Kopie anbietet:

RealNudeDude nimmt das gute alte “What are you doing” immerhin wörtlich und ergänzt es um ein gekonntes “How does it smell?”:

Interessant ist auch, dass der Buschfunk im SchuelerVZ in hohem Maße für Dialoge genutzt zu werden scheint. Ist doch schön, wenn die Kids sich unterhalten, möge man denken. Was da aber teilweise vom Stapel gelassen wird, ist wirklich sehr bedenklich und kann durchaus als Cyber-Mobbing bezeichnet werden:

Es geht Gott sei Dank allerdings auch harmloser:

Vielen Schülern scheint nicht bewusst zu sein, dass nun auch ihre Lehrer und Eltern mitlesen könn(t)en. Das könnte unter anderem daran liegen, dass einige wohl vergessen haben, dass sie ihren Buschfunk für Twitter freigegeben haben:

Fazit: Sascha Lobo hat Recht, indem er Interneterziehung als Schulfach fordert.






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